Mehr Energie - weniger Schmerzen - besseres Körpergefühl durch IHHT

Das IHHT-Höhentraining (intermittierende Hypoxie-Hyperoxie-Therapie) ist im Leistungssport lange bekannt zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit. Aber auch bei vermehrtem Stress und chronischen Entzündungen wird diese Therapie erfolgreich eingesetzt. ​ Diese Methode basiert auf den Erkenntnissen des Medizinnobelpreises von 2019. Hier wurde herausgefunden, dass der Körper durch Höhenluft sukzessive mehr Energie (in Form von ATP) bildet, indem neue Kraftwerke in den Zellen (die so genannten Mitochondrien) gebildet werden.

Bei der Intervall-Hypoxie-Hyperoxie-Therapie atmet man im Wechsel sauerstoffarme Luft (Hypoxie, 9-20% Sauerstoff) und sauerstoffangereicherte Luft (Hyperoxie, 30% Sauerstoff). Der normale Sauerstoffgehalt der Luft in unseren Höhen liegt bei 21%.

Dieser ständige Wechsel führt dazu, dass die schlecht funktionierenden Mitochondrien abgebaut und die gut funktionierenden verbessert bzw. vermehrt zur Reproduktion angeregt werden. Unser Akku wird also nicht nur aufgeladen, sondern auch ausgetauscht. Für die Entdeckung der Effekte der Hypoxie auf die Mitochondrien gab es 2019 den Medizinnobelpreis.

Was ist IHHT und was bewirkt sie?

Unser Körper besteht aus etwa 100 Billionen Zellen. Jede Zelle verfügt über sogenannte Mitochondrien ("Kraftwerke" der Zelle), die für unsere Energieproduktion verantwortlich sind. Stress, ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Umweltgifte und regelmäßige Medikamenteneinnahme etc. führen zu schlecht funktionierenden Mitochondrien, also einem falsch reguliertem Stoffwechsel.

Die Auswirkungen sind sehr vielfältig und reichen von Antriebslosigkeit über chronische Müdigkeit und Erschöpfung bis hin zu Organfunktionsstörungen und chronischen Erkrankungen. Eine gestörte Mitochondrienfunktion führt in der Regel zu einer Vielzahl körperlicher und psychischer Reaktionen bzw. Beschwerden.

Wann kann die IHHT angewendet werden?

Generell kann die IHHT zur Verbesserung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit, Verbesserung der allgemeinen Lungenfunktion, Steigerung der Reaktionsfähigkeit des vegetativen Nervensystems (VNS) und zur Verbesserung des Zucker-, Insulin- und Fettstoffwechsel angewendet werden und findet bei folgenden Indikationen Verwendung:

  • Adipositas (Übergewicht)
  • Alzheimer
  • Anämie
  • Asthma
  • Augenleiden
  • Borreliose
  • Burnout
  • Chronic Fatigue Syndrom
  • Chronische Erschöpfung
  • COPD Grad I und II (>50% des Sollwertes)
  • Demenz
  • Depression
  • Diabetes mellitus
  • Fibromyalgie
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Leistungssteigerung (Sport)
  • Long Covid / Post Covid Erkrankungen
  • Neurodegenerative Erkrankungen (M. Parkinson, Multiple Sklerose)
  • Psychovegetative Störungen
  • Schlafstörungen
  • Schmerzen
  • Stress

Bei der ca. 50-minütigen entspannten Behandlung wird der Körper über eine spezielle Atemmaske in kurzen Intervallen Sauerstoffmangel und Sauerstoffüberschuss ausgesetzt. Währenddessen kann tief entspannt werden und viele Menschen schlafen dabei.

Für einem nachhaltigen Trainingserfolg werden 10 - 15 Sitzungen, möglichst 2 - 3 x pro Woche empfohlen. Um unerwünschte Wirkungen und Risiken zu vermeiden die Ihre Gesundheit beeinträchtigen könnten, ist vor Beginn einer IHHT immer ein aufklärendes Beratungsgespräch erforderlich.

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